Autokorso gegen Corona-Maßnahmen in Hamburg

Am 20. Februar 2021 fand in Hamburg erneut ein verschwörungsideologischer Autokorso gegen die Corona-Maßnahmen statt. Die selbsternannten "Freiheitsfahrer" aus dem Umfeld von "Querdenken 40" fuhren mit rund 200 Autos eine Route um die Außenalster, mit Start und Ziel in der Glacisschaussee. Rund 80 Gegendemonstrant:innen begleiteten den Autokorso und blockierten immer wieder die Fahrbahn vor und zwischen den Autos. Die Polizei machte dem Autokorso den Weg frei und kesselte die Gegendemonstrant:innen auf der Kennedybrücke. Ab Mundsburg wurde der Autokorso auseinandergerissen und war nicht mehr wirklich als Protest erkennbar. Zwischen dem normalen Verkehr sah man dort nur vereinzelt Autos mit Plakaten und Warnblinker.

Während der Autokorso noch unterwegs war, startete am Jungfernstieg eine weitere verschwörungsideologische Versammlung. Der sogenannte Schweigemarsch brachte knapp 100 Menschen auf die Straße darunter auch Parteimitglieder der Parteien "Die Basis" und "Deutsche Mitte". Auch hier gab es Gegenprotest und Schaulustige, die versuchten zu verstehen, warum der ganze Jungfernstieg für so wenige Demonstrant:innen abgeriegelt wurde.