Folgen des Klimawandels für den Wald

Der Klimawandel bedroht duch Stürme, Dürre, Waldbrände und Borkenkäfer den Klimaschützer Wald.

Wer durch Harz oder Schwarzwald fährt oder wandert sieht immer mehr abgestorbene Einzelbäume und Baumgruppen. Die Fichtenmonokulturen in deutschen Wirtschaftswäldern sind anfällig für Schädlingsbefall. Die Trockenheit der letzten Jahre hat dort zu einem extremen Borkenkäferbefall geführt. Aber auch Mischwald bleibt vom Klimawandel nicht verschont. Stürme, Dürre, Waldbrände und der Borkenkäfer hätten bislang fast 30 Millionen Festmeter Schadholz verursacht, teilte der Bundes Deutscher Forstleute mit. Der Klimawandel verstärkt diese Effekte durch vermehrte Extremwetterereignisse und Hitzeperioden. Nach Einschätzung von Umweltschutzorganisationen und Forstfachleuten vermehren sich Baumschädlinge durch den Klimawandel explosionsartig. Expert:innen schätzen, dass bis zum Ende 2020 ein Waldfläche von 400.000 Hektar in Deutschland unwiederbringlich verloren sein wird. Das Ergebnis könnte ein "Waldsterben 2.0" sein und so aussehen, wie einige Stellen hier im Nationalpark Harz und im Schwarzwald. Dabei ist ein intakter Wald einer der wichtigsten Gegenspieler des Klimawandels.