Umwelt & Klima


Für den Schutz des Waldes: 6000 Kilometer zu Fuß durch Deutschland

Gerald Klamer hat 25 Jahre als Förster gearbeitet und wandert seit Ende Februar 2021 rund 6000 Kilometer durch Deutschland Wälder. Mit seinem Projekt "Waldbegeisterung" will er auf den Zustand des Waldes aufmerksam machen.


Castor-Umladung in Nordenham

Sechs Castoren wurden im Herbst 2020 von der englischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield zur Zwischenlagerung ins stillgelegte AKW Biblis transportiert. In Nordenham bei Bremerhaven wurden die Castorbehälter vom Schiff auf einen Zug verladen und dann quer durch Deutschland bis nach Biblis in Hessen gebracht. Aufgrund erwarteter Proteste gegen den Castortransport, wurde der Transport von einem großen Polizeiaufgebot begleitet.


Der Kampf um die Trasse

Seit dem 10. November 2020 wird die Kernbesetzung im Dannenröder Wald geräumt, um den Ausbau der Autobahn A49 zu ermöglichen. Gegen diesen Ausbau und die dafür notwendige Rodung von mehreren Waldflächen protestieren seit September 2019 Klimaaktivist*innen mit einer Waldbesetzung. Im Oktober 2020 begannen die Rodungs- und Räumungsarbeiten in umliegenden Wäldern. Das Logistikzentrum am südlichen Rand des Waldes wächst dabei immer weiter in die Schneise hinein und beleuchtet großflächig die Umgebung.


Ohne Räumung gegen Erdgas

Sechs Tage lang besetzen Aktivist*innen einen Bauplatz in Brunsbüttel, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen. Die Polizei räumt nicht und bringt den Aktivist*innen sogar ein Banner zurück.


Die Dörfer die verschwinden

Der Kohleausstieg ist beschlossen, der Hambacher Forst scheint gerettet, aber trotzdem sollen rund 12 Dörfer in Deutschland den Erweiterungen der Tagebaue weichen.


Aufwachsen zwischen Castoren, Wasserwerfern und der Wendland-Sonne

Torben Mävers ist 22 und in einem kleinen Dorf in Niedersachsen aufgewachsen. Das wäre zunächst nichts besonderes – würde es sich bei seiner Heimat nicht um das Wendland handeln, mit dem Erkundungsbergwerk Gorleben. Eine Region, die ein Symbol ist für den Widerstand gegen Castor-Transporte und den Umgang mit Atommüll. Und wer im Wendland aufwächst, sagt Torben, der kann gar nicht anders: Der wird politisch.

Dieser Beitrag wurde am 26.06.2019 auf bento.de veröffentlicht.


Wiederbesetzung des Hambacher Walds

Seit 2012 gibt es die Waldbesetzung im „Hambacher Forst“. In Baumhäusern verteidigen die Aktivist:innen den Wald vor der Rodung durch die RWE Power AG, die unmittelbar neben dem Wald Deutschlands größten Braunkohletagebau betreibt. Der Wald soll nach Plänen des Energiekonzerns gerodet werden, damit der Braunkohletagebau Hambach ausgeweitet werden kann. Im Herbst 2018 wurden alle Baumhäuser der Besetzung unter großer Medienaufmerksamkeit durch die Polizei geräumt und zerstört. Die Räumung sollte der Beginn der Rodung werden - doch es kam anders.


Zwei Kilometer bis zum "Ende der Welt"

Es ist einer der ersten wärmeren Tage des Jahres in Kuckum, einem kleinen Dorf in Nordrhein-Westfalen. Tina Dresen läuft über einen Feldweg, rechts von ihr ein kleiner Wald, links Wiesen und Koppeln, auf denen Pferde grasen, man hört einen Hahn krähen und Hunde bellen. Sie hat ihre Haare locker zu einem Zopf zusammengebunden und trägt eine lila-grüne Jacke, die ihr eigentlich zu groß ist.

Dieser Beitrag wurde am 07.04.2019 auf bento.de veröffentlicht.


Waldbesetzung & Räumung im "Hambacher Forst"

Der Hambacher Forst ist ein Wald in der Nähe von Köln. Schon am nahegelegenen Bahnhof in Buir zeigt sich seine Besonderheit. Viele Graffiti und Sticker handeln vom Hambi, wie er oft genannt wird. Sechs Jahren lang war der Wald besetzt. Warum? Aus dem einfachen Grund, dass der Energiekonzern RWE den Wald vollständig roden will, um den Tagebau Hambach zu erweitern.


Schachtfahrt im Endlager Konrad

Schacht Konrad ist ein ehemaliges Eisenerzbergwerk und soll Deutschland in Zukunft als Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle dienen. Nach neusten Informationen soll es 2027 in Betrieb gehen . Die Schachtfahrt zeigt den Zustand des Umbaus im März 2018.


33 Jahre für unsere Zukunft?

2016 wurde im Klimaschutzplan 2050 festgeschrieben, die Netto-CO2-Emissionen Deutschlands bis 2050 auf null zu reduzieren. Das bedeutet, uns bleiben 33 Jahre bis weder im Verkehr, in der Industrie, in den Haushalten noch in der Energieproduktion mehr CO2 emittiert werden darf, als die Natur aufnehmen kann. Was muss dafür getan werden? Kann so ein Ziel überhaupt erreicht werden?


Schachtfahrt Asse II

Das ehemalige Salzbergwerk Asse II wurde ab 1965 als Forschungsbergwerk betrieben und zwischen 1967 und 1978 für die Endlagerung radioaktiver Abfälle großtechnisch erprobt und genutzt. Heute dringt Wasser in die Schachtanlage ein und einige Schächte verschwinden durch den Druck. Zudem bilden sich an vielen Stellen Risse in der Gesteinswand, durch die Wasser eindringen kann.


Castor-Transport auf dem Neckar

Der erste Castor-Transport auf dem Neckar, bei dem drei Castoren vom stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim zum Zwischenlager im AKW Neckarwestheim transportiert wurden.


Schacht Konrad – 10 Jahre Umbau, 30 Jahre Widerstand

Warum gibt es auch noch 10 Jahre nach Baubeginn Widerstand gegen das geplante Atomendlager im ehemaligen Eisenerzberg Schacht Konrad in Salzgitter?

2002 wurde das ehemalige Eisenerz-Bergwerk Schacht Konrad als Atommüllendlager genehmigt. Seit 10 Jahren befindet es sich nun im Umbau. Ab 2022 soll es in Betrieb gehen und Rund 90 Prozent der in Deutschland anfallenden radioaktiven Abfälle aufnehmen. Doch auch nach 30 Jahren ist das Projekt Schacht Konrad stark umstritten. Was ist in Schacht Konrad geplant? Was sind die Anliegen und Ziele des Widerstands?

5min Magazinbeitrag für Campus38.


Wie Kröten vom Möslepark zum Waldsee wandern

Jedes Jahr wandern etliche Kröten aus dem Waldgebiet des Mösleparks zum Waldsee, um dort zu laichen. fudder-Fotograf Jannis Große hat sie einen Tag lang auf ihrer gefährlichen Reise begleitet: